Thomas Sender        
Der HiFi-Onkel

Wie investiere ich in Klang?

Erst mal natürlich nach den zur Verfügung stehenden Mitteln. Ich habe immer wieder über längere Zeit sehr zufrieden gehört aber dann gab es einen Kick und ich war wieder in dieser Suchtspirale nach noch besserem Klang.

Ich versuche immer von der Quelle bzw. dem Strom zu denken: Je früher in der Wiedergabekette alles richtig gemacht wird, desto mehr werde ich auch Verbesserungen in der Mitte und am Ende hören. Der Anfang ist der Strom, das Ende ist die Aufstellung der Lautsprecher und die Raumakustik.

Bei der Raumakustik sind die für den Raum idealen Lautsprecher enorm wichtig, da klingen relativ günstige, kleine Zweiwegeboxen oftmals besser als viel zu große (teure) Boxen in dafür zu kleinen Räumen bzw. bei zu geringen Hörabständen.

Beim Strom ist extrem viel Potential und leider ist eine ideale Stromversorgung aller Komponenten nicht günstig. Preise von Stromkabeln ganz oben im Regal sind auch schon mal fünfstellig und Filter/Trenntrafos oder gar Akkustromversorgungen für die gesamte Kette erfordern schon die richtigen Zahlen auf dem Lottoschein.

Ich überlege immer sehr genau, an welcher Stelle könnte ich mit "wenig" Investition einen hörbaren Gewinn erzielen. In letzter Zeit war es viel im Bereich Strom und Verkabelung. Ich habe fast alles gebraucht gekauft, das spart extrem Geld!

Den klanglich größten Fortschritt brachte neben dem NOS-DAC die Umstellung zurück auf reine CD-Wiedergabe. Diese Kombi von Pro-Ject CD-Transport und Audio Optimum DAC ist ein Traumpaar. Ob man mit Streaming klanglich dort hinkommt? Keine Ahnung, vermutlich wird es deutlich teurer werden.

Viele tauschen über die Jahre immer wieder ihre Geräte und Lautsprecher aus, weil sie nicht zufrieden sind. Das ist in der Regel eher teuer und oft unnötig, da die Komponenten meist deutlich unter dem möglichen Niveau spielen. Oftmals wird der Kettengedanke außer acht gelassen und dann wird in Foren oder auf YouTube geschimpft, "alles Betrug mit teuren Kabel". Die Kette klingt immer nur so gut, wie das schwächste Glied es zulässt. Da kann ich natürlich ein richtig gutes Netzkabel nicht wirklich beurteilen, liegt aber nicht am Kabel. Mein Tipp ist ein gleichmäßiges Investieren mit besonderen Augenmerk auf Stromversorgung und Verkabelung. Wenn in der Fachpresse für gut befundene Komponenten zu Hause nicht klingen und die Raumakustik soweit stimmt, können bessere Kabel (auch bzw. gerade Stromkabel) Wunder wirken.

Ich werde im Rahmen meiner Möglichkeiten weiter Feintuning betreiben und habe ein paar Dinge im Kopf, die vermutlich kostspielig werden.  Auf der Homepage von Claus Volke (hören & fühlen) finden sich viele gute Anregungen, wie man sein Geld als "Süchtiger" klangfördernd anlegen kann. Besonderes Augenmerk wird auf ein angemessenes Preis-/Leistungsverhältnis gelegt und durchaus auch sehr günstige Produkte besprochen. Regelmäßiger Besuch meinerseits garantiert, auch die YouTube-Videos sind sehr fundiert. Lieber Claus, vielen Dank für das Vorstellen meines Blogs auf deiner Homepage, ich fühle mich geehrt!

Seit einiger Zeit investiere ich zunehmend Geld in sog. energetisches Zubehör von Albat Bioenergetic Solutions (siehe entsprechende Berichte unter "Hobby Musik hören"). Als Laie muss ich nicht verstehen, warum z.B. der eine Verstärker in meinen Ohren und in meiner Anlage besser als der andere klingt. Das gleiche gilt für alles andere auch, sei es die Stromversorgung, der CD-Spieler, die Kabel usw.

Das Bild zeigt das Herzstück meines NOS-DAC, ein alter (originaler) Philips TDA1543 Wandlerbaustein.

Als mich Peter (siehe mein Gästebuch) seinerzeit auf die Produkte von Albat aufmerksam machte, habe ich seine Ausführungen sofort gedanklich in die Voodoo-Ecke gepackt. Trotzdem hat er mich neugierig gemacht und letztlich wagte ich einen Test. Seitdem habe ich einiges von Albat, kürzlich die Precision Packs 1-3, und bin immer wieder über die positiven Auswirkungen auf den Klang erstaunt. Die Übertragung der Updates erfolgt über Quantenverschränkung. Es gibt vermutlich nur wenige Menschen auf der Erde, die die Wirkungsweise verstehen, geschweige denn, diese Technik real anwenden. 

Mittlerweile kenne ich einige Leute, die Albat-Produkte mit großer Zufriedenheit einsetzen und ich kann für meine Wahrnehmung sicher sagen, dass ich mir die klanglichen Auswirkungen nicht einbilde. Besonders toll ist es immer, wenn ich Alben einige Zeit nicht gehört habe und tlw. regelrecht erschrocken vor meiner Anlage sitze und den Klang kaum glauben mag. So geschehen kürzlich bei Sufjan Stevens "Carroll & Lowell", eine oft gehörte Platte, aber so klasse klang sie noch nie bei mir, was natürlich für sehr viele Alben gilt. Die Steigerungen wirken sich immer auf besonders raumgreifende Aufnahmen aus, so mein Eindruck.

Peter hatte mich seinerzeit gewarnt, diese Sachen machen süchtig! Laufend werden neue Updates und Produkte angeboten, die mich arm machen würden. Meine Strategie ist folgende:

Solange die Begeisterung über den aktuellen Klang anhält, mache ich nichts und genieße. Irgendwann setzt die Gewöhnung ein und damit (leider) auch die erneute Suche nach noch besserem Klang. Suchtspirale :( Betrifft natürlich auch alles andere bezogen auf meine Anlage, es geht halt immer was ...